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Blog

  • Sabine

Saunaöle

Aktualisiert: 10. Mai 2023


Im letzten Jahr hatte ich sehr viele Anfragen bezüglich Saunaölen, ob ich diese auch in meinem Sortiment habe. Hatte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht, wesshalb ich begonnen habe mich dafür zu interessieren.


Die Recherche,

was so alles in Sauanölen enthalten ist, hat dann doch etwas länger gedauert. Mir war nicht bewusst wie viele verschiedene Aufgüsse es gibt.

Herausgefunden habe ich folgendes: Saunaöle zählen nicht zur Kosmetik, somit ist der Hersteller auch nicht verpflichtet die Inhaltstoffe, die im Aufguss enthalten sind, anzugeben.

Dabei bin ich auf vieles gestoßen das ich niemals auf meine Haut lassen würde, warum sollte ich es dann als Dampf einatmen wollen?

Aus diesem Grund habe ich beschlossen, selbst welche herzustellen.

Nach längerem probieren, habe ich dann Mischungen gefunden die ganz gut passt.


Meine Saunaöle bestehen nur, aus etwas Bio- Jojobaöl, Vitamin E, und aus reinen, natürlichen, Bio-ätherischen Ölen. Die ich aber nicht selbst herstelle. Es sind die gleichen ätherischen Öle die auch für meine Seifen, meine Kosmetik, die Sprays und die Naturkerzen verwende, Mystic Moments.

Ohne Alkohol, und anderen Chemischen Zutaten.


Das Wichtigste ist, das keine synthetischen Inhaltsstoffen in den Aufgüssen verwendet werden, sondern nur naturreine Inhaltstoffe. Denn synthetische Produkte verdunsten nicht rückstandsfrei und können schädlich für den Organismus sein. Ätherische Öle sind ein Naturprodukt, sie lassen sich vom menschlichen Körper in ihrer Konsistenz gut aufschlüsseln und verarbeiten. Diese Inhaltsstoffe können Heilkräfte begünstigen. Synthetische Öle dagegen werden vom menschlichen Organismus als Fremdkörper eingestuft. Sie reizen eher die Schleimhäute und können Kreislaufprobleme verursachen.


Wie wirken ätherische Öle auf deinen Körper?

Über den Geruchssinn aktivieren ätherische Öle im Gehirn Neurotransmitter, Serotonin oder Endorphine, die beruhigend, entzündungshemmend, stimmungsaufhellend oder schmerzlindernd wirken können.

Auch bei Erkältungskrankheiten und zur Kräftigung des Immunsystems können ätherische Öle beitragen.

Auf der Haut dringen die lipophilen ätherischen Öle schnell tief in das Gewebe ein.


Anregung für Atemwege:

Anregend für Atemwege Zitroneneukalyptus, Rosmarin, Pfefferminze, Kiefer oder Tanne, die die Lunge stimulieren und für ein befreites Atmen und zunehmendes logisches Denken sorgen kann.

Kräftigung des Immunsystems: Zirbelkiefer oder Orange können Sie Ihr Immunsystem stärken und Ihren Kreislauf stabilisieren.

Detox: Für diese entgiftende Wirkung sorgen Öle wie Lavendel, und Wacholderbeere.

Stimmungsaufheller: Diese Duftnoten können das Selbstvertrauen stärken und positive Stimmungen steigern, Grapefruit, Orange, Mandarine, Zitroneneucalyptus und Zitrone helfen dabei diese stimmungsaufhellende Wirkung zu erreichen.

Enstpannungsmacher: Diese Öle können Beruhigen, Lavendel, Vanille mehr Harmonie und Balance mit sich bringen.

Muskatnuß kann seelische Schmerzen lindern und zugleich beruhigend und kräftigend wirken. Hilft bei Energielosigkeit und Depressionen.


Die richtige Dosierung der Öle

Bei der Dosierung der ätherischen Öle in der Sauna spielen mehrere Faktoren eine Rolle: Zum einen die Größe der Sauna – die empfohlene Menge kann von 3 - 10 Tropfen bei kleinen bis zu 30 -60 Tropfen bei großen Saunen variieren; zum anderen kommt es auch auf die Sorte des ätherischen Öles an. Je nach Intensität können ca. 5 Liter Aufguss herstellen werden.

Einige sind nämlich intensiver, darum sollte die Menge verringert werden. Darum bitte beim ersten Mal eher weniger als mehr zu verwenden. Grundsätzlich gilt: Es soll bzw. darf so viel Öl verwendet werden, dass man den Duft der Pflanze gut wahrnimmt. Mehr ist nicht ratsam, da dies die Schleimhäute der Augen und Atemwege irritieren kann.


Vorgehensweise beim Saunaaufguss

Beim Saunaaufguss zunächst die heißen Steine am Ofen mit ein paar Wasserkellen abkühlen, dann in eine Kelle mit Wasser ein paar Tropfen Öl geben und damit nochmal aufgießen. Anschließend den duftenden Dampf mit einem Handtuch in der Sauna verteilen. Dieser Vorgang kann zwei bis dreimal pro Saunasitzung wiederholt werden.

Achtung: Das ätherische Öl dürfen Sie nicht mit in die Sauna nehmen! Verschließen Sie das Fläschchen nach Gebrauch und verräumen Sie es – es sollte keinen großen Temperaturschwankungen ausgesetzt werden.

Als etwas aufwändigere Aufguss-Alternative bieten sich Eisbälle an: Formen Sie diese mit einer kleinen Delle, in die Sie anschließend das ätherische Öl tröpfeln. Kühlen Sie die heißen Steine mit Wasser oder Crushed Ice ab und geben Sie dann die Eisbälle auf den Ofen, bevor Sie das restliche Wasser oder Crushed Ice an seinem Rand verteilen. Fertig ist der Saunaaufguss – atmen Sie tief ein und genießen Sie die dampfende Natur bis in Ihre Poren!


So jetzt steht deinem Saunaaufguss nichts meh im Wege,

viel Spaß beim ausprobieren der 5 Sorten.



Alles Liebe

Sabine


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