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Meine Markt-Erkenntnis:

Die unbequeme Wahrheit am Marktstand


In den letzten Monaten habe ich auf den verschiedensten Märkten gestanden und unzählige Gespräche geführt. Dabei ist mir eine Sache immer wieder aufgefallen: Vielen Menschen ist es beim Einkaufen gar nicht wirklich wichtig, was in ihren Produkten steckt. Ob die Verpackung aus Plastik oder Glas ist, wird oft gar nicht hinterfragt. Meistens siegt im Alltag einfach die Gewohnheit.


Tatsächlich läuft fast jedes zweite Gespräch an meinem Stand nach dem exakt gleichen Muster ab. Die Menschen bleiben stehen, schauen sich um und sagen als Erstes: "Oh, Ihre Seifen sehen aber wunderschön aus und riechen so gut!"

Doch direkt nach diesem Lob folgt fast immer der gleiche, ernüchternde Satz: "Aber ich verwende Flüssig Seife, denn Seife trocknet doch die Haut total aus!"


Flüssigseife vs. Naturseife

Naturseife vs. Flüssigseife
Naturseife vs. Flüssigseife

In fast jedem Badezimmer hat die klassische Stückseife ausgedient. Flüssigseife gilt als sauberer und praktischer. Doch was die meisten nicht wissen: Es sind gerade diese flüssigen Reiniger aus dem Plastikspender, die Ihre Hände ruinieren!

Flüssige Reiniger sind chemisch gesehen keine echten Seifen. Es handelt sich um einen künstlichen Mix aus Wasser und aggressiven synthetischen Tensiden. Diese waschen nicht nur den Schmutz ab, sondern spülen auch die hauteigenen, schützenden Fette gnadenlos weg.


  • Die Folge: Die natürliche Barriere der Haut wird geschwächt. Feuchtigkeit entweicht rasant, die Hände trocknen aus, jucken und werden rissig. Genau das, was die Menschen fälschlicherweise dem Stück Seife vorwerfen!


  • Die echte Alternative: Eine handgesiedete Naturseife wird ganz anders hergestellt. Sie bleibt während des Prozesses "überfettet". Das bedeutet, dass wertvolle pflanzliche Öle und natürliches Glycerin in der Seife verbleiben. Sie pflegt und gibt der Haut schon beim Waschen Nahrung zurück, statt sie komplett auszulaugen.


Das versteckte Erdöl in Ihrer Hautpflege


Wenn ich Kunden auf dem Markt frage, ob sie sich Erdöl ins Gesicht schmieren würden, schütteln alle entsetzt den Kopf. Ein Blick auf die Rückseite ihrer Pflegeprodukte zu Hause würde sie jedoch eines Besseren beehren.


Hinter Begriffen wie Paraffinum Liquidum, Petrolatum, Mineral Oil oder Cera Microcristallina verbirgt sich billiges, gereinigtes Mineralöl aus der Erdölindustrie.


  • Das Problem: Mineralöl hat keinerlei Vitamine oder Nährstoffe. Es legt sich wie ein luftdichter Plastikfilm über die Poren. Die Haut fühlt sich im ersten Moment zwar weich an, kann aber nicht mehr richtig atmen, verlernt die Eigenregeneration und trocknet langfristig komplett aus.

  • Die pflanzliche Alternative: Hochwertige Pflanzenöle (wie Mandel-, Oliven- oder Jojobaöl) versiegeln die Haut nicht. Sie ziehen tief ein, nähren das Gewebe mit echten Wirkstoffen und unterstützen die Hautbarriere auf natürliche Weise.


PEG und synthetische Düfte – Die unerkannte Gefahr


Ein weiterer Dauergast in konventionellen Produkten sind PEGs (Polyethylenglykole) und deren Derivate. Sie werden als billige Emulgatoren eingesetzt, damit sich Wasser und Öle in der Flasche nicht trennen. Zudem sorgen künstliche Parfümstoffe für den intensiven Duft. Auch hier hilft nur der prüfende Blick vor dem Kauf auf die INCI-Liste.


  • Die Folge: PEG-Verbindungen wirken wie ein Türöffner. Sie machen die Hautbarriere künstlich durchlässiger. Das bewirkt, dass Schadstoffe, Umweltgifte, bedenkliche Konservierungsmittel und billige synthetische Düfte ungehindert tief in die Haut und somit in den Körper gelangen können.


  • Die kraftvolle Alternative: Reine ätherische Öle! Sie werden direkt aus Pflanzen gewonnen und erzielen in der Hautpflege genau den gleichen – oder vielmehr einen weitaus besseren – Effekt. Sie verleihen dem Produkt nicht nur einen wunderbaren, echten Duft, sondern bringen auch hochwirksame, natürliche Pflegeeigenschaften mit, wie z.B. sie bewirken auch das die Wirkstoffe nicht nur auf der Haut wirken, sonder tiefer in die nächste Hautschicht vordringen können. Auf natürliche Weise, sie tun der Haut gut, ganz ohne ihre Schutzfunktion zu zerstören.


Fazit: Die Macht liegt in deiner Hand (und deinem

Einkaufswagen)

Es ist Zeit, den bequemen und ungesunden Weg der Gewohnheit zu verlassen. Jeder Kauf ist ein Stimmzettel. Wenn wir aufhören, billiges Erdöl in Plastikflaschen zu kaufen, muss die Industrie umdenken.

Gewöhn dir ab jetzt einen neuen Schritt beim Einkaufen an:

  1. Lies die Inhaltsstoffe auf der Rückseite durch, bevor du ein Produkt kaufst. Schau genau hin, was du an deine Haut lässt.

  2. Wirf einen kritischen Blick auf die Verpackung. Hinterfrage den weggeworfenen Plastikmüll und greif stattdessen bewusst zu plastikfreien Alternativen.

Mach den ersten Schritt zu gesunder Haut und einer saubereren Umwelt: Tausch den Plastikspender am Waschbecken gegen ein Stück echte, unverpackte oder papierverpackte Naturseife. Deine Haut und die Umwelt werden es dir danken.


Alles Liebe

Sabine


 
 
 

1 Kommentar

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Gast
12. Mai
Mit 5 von 5 Sternen bewertet.

Du hast ja so Recht.

Lg Claudia

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