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Blog

  • Sabine

Warum ich Bienenwachs verwende...

Um es mal vorwegzunehmen, nein Bienenwachs ist nicht vegan, wie Candelillawachs oder Carnaubawachs, aber für mich, trotzdem die umwelt- und hautfreundlichste Variante.


Aber mal der Reihe nach ....


Candelillawachs ist ein Wachs, das aus den Blättern und Stängeln des in Nord-Mexiko und den südwestlichen Vereinigten Staaten beheimateten Candelilla-Busches gewonnen wird. Zu seiner Gewinnung kocht man die Blätter mit verdünnter Schwefelsäure, schöpft das Wachs von der Oberfläche ab und reinigt es in mehreren Schritten.


Eigenschaften:

Farbe: gelblich-braun

Candelillawachs ist angenehm auf der Haut, nicht klebend und bindet sich optimal mit anderen Ölen. Es wird vorwiegend in schützenden Emulsionen, Haarspülungen sowie Lippen- und Schminkstiften verwendet.


Carnaubawachs ist ein Wachs, das von den Blättern der Carnaubapalme stammt. Diese wächst nur in Brasilien. Zur Gewinnung werden die mit einer pulverförmigen Wachsschicht bedeckten Blättern genommen. Diese lösen sich teilweise nach dem Trocknen der Blätter ab, der Rest wird durch Bürsten und Klopfen von den Blättern abgelöst. Oder man kann auch die jungen Triebe und Blätter in Wasser auskochen und das Wachs abschöpfen. Das Wachs wird anschließend geschmolzen und von den sich absetzenden Verunreinigungen befreit und abgesiebt.


Eigenschaften:

Farbe: gelb oder mittelgelb, fettgrau und kurantgrau.

So wirkt das Wachs schmutz- und wasserabweisend und ermöglicht weiterhin, dass der Untergrund atmet. Des Weiteren bewirkt es einen schönen, natürlich wirkenden Glanz und hat einen angenehmen Geruch.


Bienenwachs wird von den Arbeiterbienen in den Wachsdrüsen hergestellt. Sie bauen mit dem Wachs die Waben, sodas die Königin darin die Eier ablegen kann. Diese Waben können aber nicht unbegrenzt wieder verwendet werden, da jede Bienenlarve ihre Puppenhülle in der Wabe zurück lässt. Dadurch werden die Zellen immer dunkler und kleiner, es schlüpfen nur noch kleine nicht voll leistungsfähige Bienen. Deshalb hat die Natur es so angelegt das die Bienenvölker wanden. Das möchte der Imker aber verhindern, somit sorgt er dafür das die Bienen ihren Bautrieb ausleben können, in dem jedes Jahr ein Teil der alten Waben entnommen werden und frische Rähmchen mit Mittelwänden eingehängt werden. Bienen müßen bauen, das ist ihre Natur! Das ist für ein gesundes Bienenvolk unerlässlich.

Früher wurde das Wachs durch das Kochen der Waben gewonnen.

Hierbei löst sich das Wachs komplett auf und bildet mit Honig und Pollen verschiedene Schichten, die sich nach dem Erkalten trennen lassen. Die moderne Imkerei setzt hingegen auf Dampfwachsschmelzer, die Waben mit Wasserdampf verflüssigen.


Eigenschaften:

Bienenwachs wirkt antioxidativ, beugt Enttzündungen vor und hält Bakterien fern.

In Haarpflegeprodukten sorgt Bienenwachs für mehr Glanz und Spannkraft, und in Salben hilft es gegen trockene Haut, Dehnungsstreifen und Fältchen.



In der Regel haben beide Wachse, Candelillawachs und Carnaubawachs eine lange Reise hinter sich und es fehlt, die Transparenz über den Anbau- und die Verarbeitungsbedingungen.

Auch wird Carnaubawachs häufig unter problematischen Bedingungen angebaut.

Candelillawachs ist in Bio-Qualität sehr schwer zu bekommen und wird im konventionellen Anbau sehr häufig mit der Hilfe von Schwefelsäure gewonnen, außerdem steht die Pflanze mittlerweile auf der Liste der geschützten Arten der CITES.


Also, nach all dem ist Bienenwachs, für mich, immer noch die beste Alternative.

Ich beziehe es Lokal von einem Bio-Imker meiner Wahl.

Bienenwachs verwende ich in Balsamen, Fester Bodybutter, Rasierseife und in Conditoners.

Wobei Feste Bodybutter und Conditioner neu im Sortiment sind.


Falls ihr Fragen habt, könnt ihr mir gerne schreiben.

Alles Liebe

Sabine





  




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